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Ehrenamt als "unverzichtbares Wesenselement für den Zusammenhalt" in Trier |
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In einer Gesellschaft im Wandel verändert sich auch das soziale Engagement und seine Formen sowie die Ansprüche und Erwartungen der Einzelnen. Bereits im März 2001 hat der Rat der Stadt Trier beschlossen, das Ehrenamt als unverzichtbares Wesenselement für den Zusammenhalt der Gesellschaft nachhaltig zu fördern.
Selbsthilfekontaktstellen (oft auch KISS genannt)
In vielen Städten und Kreisen in Deutschland gibt es Selbsthilfekontaktstellen, die für Selbsthilfeinteressierte und Selbsthilfegruppen themenübergreifend Informationen, Kontakte und Unterstützung auf örtlicher Ebene bieten. Für die Region Trier gibt es die SEKIS, die Selbsthilfe Kontakt- und Informationsstelle.
Hauptamtliches Fachpersonal informiert und berät Betroffene bei der Gruppengründung und bietet Hilfestellung in schwierigen Situationen an. Sie helfen den Einzelnen, Gleichgesinnte zu finden, sorgen für die Zusammenarbeit der verschiedenen Selbsthilfegruppen miteinander und unterstützen sie bei der Öffentlichkeitsarbeit.
Wichtigstes Merkmal von Selbsthilfekontaktstellen ist, dass sie fachübergreifend und indikationsgruppenübergreifend arbeiten. Jeder Betroffene mit jedem Problem, der sich mit Gleichbetroffenen zusammenschließen möchte, kann sich an diese Stellen wenden, egal ob er ein gesundheitsbezogenes Anliegen hat, ob es eher um psychische Belastungen oder um soziale Probleme wie nach einer Trennung vom Partner, um Probleme mit Alkohol oder Drogen geht. Auch Angehörige können sich über Möglichkeiten der Gruppenselbsthilfe beraten lassen und sich informieren.
Selbsthilfekontaktstellen unterstützen Selbsthilfegruppen gleich, ob diese einem Dachverband angehören, ob ihre Mitglieder Versicherte einer bestimmten Krankenkasse sind oder ob die Kooperation mit einer bestimmten Berufsgruppe angestrebt wird, gleich auch, um welche Problem- oder Themenbereiche es sich handelt.
Anschrift Selbsthilfe Kontakt- und Informationsstelle e. V.
Franz-Georg-Straße 36
54292 Trier
Tel: 0651 - 141180
Fax: 0651 - 9917688
Email: Kontakt@sekis-trier.de
Telefonische Sprechzeiten:
Montag: 9.00 - 12.00 Uhr und 17.00 - 20.00 Uhr
Mittwoch: 14.00 - 16.00 Uhr
Donnerstag: 9.00 - 12.00 Uhr
Sowie Termine nach Vereinbarung
Die anderen Selbsthilfekontaktstellen (KISS) in Rheinland-Pfalz finden Sie unter:
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Bürgerschaftliches Engagement heute |
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Folgende Kriterien prägen es: - Selbstbestimmtes Handeln ohne "Vereinsmeierei". - Die Suche nach einem intensiven, aber (möglicherweise) zeitlich begrenzten Engagement. - Die Motivation, ein persönliches Anliegen vom Privaten ins Öffentliche zu übertragen, um größere nachhaltige Wirkung zu erzielen. Beispielsweise wurden durch Lichterketten, Schulkassen und Einzelinitiativen andauernde Projekte motiviert. - Erfolge sollen sichtbar und anerkannt werden: "Tue Gutes und rede darüber." - Sich zu engagieren, soll auch Spaß machen.
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Niemand ist zu alt, niemand zu jung |
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"Ich wusste gar nicht, dass ich das kann," sagt eine 17jährige Schülerin, die seit einem Jahr einmal in der Woche ein behindertes Mädchen besucht.
Egal, ob engagierter Senior oder jung mit viel Schwung - Ihre Hilfe wird gebraucht und gerne angenommen.
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Engagieren, aber wo? |
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Weit über eine Million Menschen in Rheinland-Pfalz engagieren sich Tag für Tag für Andere oder für die Gemeinschaft. Sie sind freiwillig, in ihrer Freizeit und unentgeltlich in fast allen gesellschaftlichen Bereichen aktiv. Ohne sie wäre unsere Gemeinschaft ärmer und weniger menschlich; ohne ihren Einsatz müssten wir alle auf Leistungen verzichten, die für uns längst selbstverständlich geworden sind - denken Sie z.B. an den Sport im Verein oder an Feuerwehr und Hilfsorganisationen, ohne deren ehrenamtliche Helfer Katastrophenfälle nicht zu bewältigen wären.
Organisationen, Verbände, Vereine und sonstige Institutionen und Initiativen, die mit Ehrenamtlichen zusammenarbeiten, unterstützen dieses Engagement in vielfältiger Weise und schaffen oft erst die Voraussetzungen dafür. Dies gilt in gleicher Weise für die Landesregierung oder für die Kommunen.
Wo Ehrenamtliche sich engagieren, tun sie dies überzeugt und professionell. Sie reden nicht viel über ihr Engagement. Sie tun einfach das, was ihnen wichtig ist, was ihren Wertvorstellungen entspricht, was sie gut können und gern tun und was ihnen darum Spaß macht.
Sie dabei wirkungsvoll zu unterstützen, ihr Engagement noch stärker anzuerkennen, den Informations- und Erfahrungsaustausch durch Angebote und Schritte zur Vernetzung zu erleichtern sind Ziele der Aktion des Landes Rheinland-Pfalz für Ehrenamt und Bürgerengagement.
Das Land Rheinland-Pfalz hat dazu eine Internetseite ins Leben gerufen, dort können sich in diesem Bereich tätige Organisationen vorstellen, für ihre Projekte, Veranstaltungen und Wettbewerbe werben, Stellen anbieten, zu Diskussionen anregen und sonstige Informationen veröffentlichen.
Dadurch wird für die an ehrenamtlicher Tätigkeit interessierten Mitbürgerinnen und Mitbürger die Möglichkeit geschaffen, sich aktuell und detailliert über wesentliche Entwicklungen im Ehrenamtssektor zu unterrichten. Auch bei der Suche nach einer den jeweiligen Vorstellungen entsprechenden Tätigkeit kann diese Plattform eine nützliche Hilfe sein. Da die Plattform von Ihrer Beteiligung lebt, sollen Sie dazu angeregt werden dieses Medium aktiv zu nutzen.
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Motivation oder: "Was bringt mir das?" |
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Soziales Engagement ist mehr, als eine mildtätige Gabe großherziger Menschen.
- Es bietet die Gelegenheit, andere "Lebenswelten" zu erfahren.
- Die hautnahe Erfahrungen verändern die Sicht aufs Ganze. Neue, weiterreichende Perspektiven tun sich auf.
- Aus der Vereinzelung in der anonymen Stadtgesellschaft entsteht ein Miteinander von Gleichgesinnten. So können Sie die Gegenwart aktiv mitgestalten und Akzente für die Zukunft setzen.
- Eigene Kompetenzen werden anderen Menschen außerhalb des alltäglichen Arbeitsbereichs zur Verfügung gestellt und können ihnen weiterhelfen.
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Soziale Kompetenz öffnet Türen |
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"Soziale Kompetenz" wird in Wirtschaftsunternehmen immer wichtiger. So kann vielleicht Ihr freiwilliges Engagement das Zünglein an der Waage bei der Bewerbung werden.
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Soziale Kompetenz für Wirtschaftsunternehmen |
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Um Soziale Kompetenz bei Ihren Mitarbeitern zu schulen, gehen manche Firmen ungewöhnliche Wege und schicken beispielsweise ihre leitenden MitarbeiterInnen nach einer Vorbereitung für eine bestimmte Zeit zur aktiven Mitarbeit in Obdachloseneinrichtungen, Freizeitheime oder andere gemeinnützige Organisationen. Aus manchen Freiwilligen auf Zeit sind inzwischen ständige Ehrenamtliche geworden.
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Finanziell engagieren |
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Sie haben mehr Geld als Sie zum Leben brauchen und möchten in eine "gute, sinnvolle" Sache investieren. Dann informieren Sie sich bitte hier. |
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Generationsübergreifendes Engagement |
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Modellprojekt "Generationsübergreifender Freiwilligendienst"
Soziale Lerndienste im Bistum Trier beteiligen sich an 3-jährigem Modellprojekt des Bundes.
Die Arbeitstelle für Soziale Lerndienste im Bistum Trier beteiligt sich mit dem Projekt
Generationsübergreifende Freiwilligendienste im Rahmen des Modellprogramms zur Umsetzung der Empfehlung der Kommission "Impulse für die Zivilgesellschaft", und lädt ein zum Mitmachen und zur Beteiligung. In dem Projekt sollen unterschiedliche und neue Formen von Freiwilligendiensten, ehrenamtlichen und bürgerschaftlichen Engagements erprobt und zusammengeführt werden. Mehr Info unter:
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SeniorTrainerIn - Erfahrungswissen für Initiativen |
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Für ältere Menschen stellt sich nach der aktiven Berufs- und Familienphase manchmal die Frage nach einer sinnvollen Aufgabe. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) hat daher das Bundesmodellprogramm
"Erfahrungswissen für Initiativen" (EFI) ins Leben gerufen. An diesem Programm beteiligen sich bisher 10 Bundesländer.
Erfahrungswissen gezielt weitergeben
Das Programm beinhaltet 3-tägige Fortbildungsmodule für interessierte SeniorInnen . In den Kursen lernen die TeilnehmerInnen, wie sie ihr Erfahrungswissen sinnvoll weitergeben können. Auch Projektmanagement und Konfliktbewältigung in Gruppen gehören zum Lernpensum. Im Jahr 2003 ist das Modul Medienkompetenz hinzugekommen.
Die zukünftigen SeniorTrainerInnen werden gezielt auf ihre neuen Aufgaben in Institutionen, Projekten, Vereinen und Initiativen vorbereitet. Zum Abschluss erhalten sie einen Nachweis über ihre Qualifizierung für ehrenamtliches Engagement .
Das Programm ist überwiegend kostenlos. Als Gegenleistung verpflichten sich die SeniorTrainerInnen, ihr Erfahrungswissen später ehrenamtlich weiterzugeben. Bisher gibt es 32 Anlaufstellen, die interessierte Seniorinnen und Senioren beraten und nach der Ausbildung betreuen. Auch in Trier kann man sich zur/m SeniortrainerIn ausbilden lassen und zwar bei der Ehrenamtargentur Trier Fon: 0049-651-9120702
Interessieren Sie sich für diese Qualifizierung?
Eine 20-seitige Broschüre zum EFI-Programm können Sie anfordern unter: Telefon: 0180 / 5 32 93 29
eMail: broschuerenstelle@bmfsfj.bund.de
Sie finden alle Adressen der beteiligten Anlaufstellen sowie die Adressen der elf Bildungsträger, die das EFI-Prrogramm anbieten, unter der folgenden Internetadresse:
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